MG Spring Meeting in the Dolomits vom 18.05. bis 22.05.2016

Das Event war aufgeteilt in ein Pre- und ein Main-Event. Das Treffen fand in Marling, einen Stadtteil von Meran statt. Die MG- Besitzer kamen aus halb Europa: aus der Schweiz, Deutschland, Holland, dem United Kingdom und natürlich, der Veranstalter aus Italien. Verschiedene wundervolle, neu restaurierte Autos über MG TD, MG A, MG C und eine Trophy waren vor Ort, alles zusammen nahmen 9 MGs am Event teil. Der Veranstalter Christian Bianco hatte ein vorzügliches Hotel ausgewählt; das Maiena Life Ressort, mit herrlichem Blick auf die hohen, noch schneebedeckten Gipfel. Wir wurde exzellent empfangen mit einem Willkommenscocktail und einem Abendessen. So verging der Mittwoch, der erste Tag in Tirol.

Der Donnerstag zeigte eine sehr bescheidene Wetterlage, hauptsächlich Nebel und Regen. Der Tag stand unter dem Motto “geführte Tour Berge und Täler“. Für mich war alles Neuland: Diese Steigungen hatte ich zuvor mit unserer MG nicht bezwungen aber da mussten wir durch. Ich hatte viel Hoffnung in unser kleines Gefährt gesetzt, bisher hatte er uns nicht enttäuscht. Mittagsrast und -essen gab es in Kematen am Ritten. Es regnete und die Berge um uns herum hatten eine grauen Mantel angezogen. Gott sei Dank gab es in der Gaststätte Postkarten und so konnten wir uns eine Vorstellung davon machen, wie es wäre wenn die Sonne schiene.

Zu diesem Zeitpunkt kannten wir ja die kommende Strecke noch nicht. Wir schraubten uns die Serpentinen hoch, auf 1800 m fing es dann an zu schneien. Unser Ziel, das Penserjoch lag auf 2200 m, also war dort oben noch mehr Schnee zu erwarten. Um so höher wir kamen, je mehr Schnee lag neben der Strassen. Oben angekommen, umfing uns eine Winterlandschaft mit steifem Wind. Schnell ging es wieder abwärts zum nächsten Pass, den Jaufenpass. Wie soll es schon in den Bergen anders sein, auch hier Schnee links und rechts der Straße. Der Jaufenpass war nicht so hoch und abwärts bei 1800 m Höhe, hörte es wieder auf zu schneien.

Die beiden kommenden Tage hatte der Wettergott ein einsehen, Sonnenschein!!

Am Freitag ging es nach Videgg. Mittagessen gab es beim Hiaslbauer: schmackhafte Unkrautknödel und Brennnesselwasser warteten auf uns. Danach Besuch im K.u.K.-Museum in Bad Egart. Ca. 35000 Austellungsstücke über die Habsburger Monarchie erwarteten uns, die wir natürlich „alle“ im Detail betrachtet haben. Danach war jeder sich selbst überlassen.

Am Samstag ging es dann nach Bozen, an einer Tank- und Raststätte wurde eine kurze Pause eingelegt, anschließend ging es ins Cine-Museum. Eine Vielzahl von Kinoapperaturen wurde uns gezeigt, viele davon noch funktionstüchtig, andere museumsreif. Weiter ging es nach Andria, dort wurden an diesem Tag Ritterspiele vorgeführt und wir bekamen unser Mittagsessen. Gegen 15.00 Uhr hatte jeder wieder freie Zeit für sich zur Verfügung. Ich habe die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Bus nach Meran gefahren und habe mir die Altstadt angesehen. An der Etsch war eine Badeanstalt und viel Kinder waren im Wasser, schon schweiften meine Gedanken an die Ostsee. Ab 20.00 Uhr war ein Galaabend angesagt. Alle Teilnehmer waren wohl glücklich wieder nach Hause zu kommen und nach Ansprache und Auszeichnungen wurde tatkräftig dem Buffet zugesprochen.

Am Sonntag Morgen, war das Wetter iweiterhin schön und nach einem exzellenten Frühstück wurde dann Abschied genommen. Einige wollten noch weiter in den Süden, dort fand noch vom MG Club Italien eine großes Treffen statt, andere machten sich auf den Heimweg. Die Schweizer, der Holländer, die Briten und ich fuhren über den Reschenpass, via Österreich nach Deutschland. Eine sehr angenehme Passage, zudem Mautfrei.

Das Resümee: Alles in allem bin ich mit unserer MG 2780 km vom 16.05. bis 22.5.2016 (5 Tage) gefahren. Es ging steile Serpentinen rauf und runter. Das Bergwetter zeigte uns all seine Facetten. Die Tour möchte ich nicht missen, aber sie war auch anstrengend und fordernd für Mensch und Auto.

 

Elblandtour 18.6. – 21.6.2015

Die Elblandtour startete am 18. Juni und wurde organisiert von Peter Hofmann, ein Urgestein im MGDC und ein bekannter Schrauber unter den MG Fahrern.

Angesagt waren keine klaren Details, sondern es sollten einige Überraschungen auf uns zu kommen.  So geschehen. Für mich, Ulli, Mitglied im Stammtisch, MG-Ostsee, begann diese schon bei der Anreise. Obwohl ich die Strecke kannte, wie meine Westentasche, dachte ich mir: “Fährst mal mit dem Navi. Wozu hast Du sonst eins?” Nun es war die kürzeste Strecke vorgegeben und als ich dann durch Potsdam fahren sollte, war meine Geduld am Ende: Navi aus.

Die Fahrt verlief ohne sonstige Störungen. Der Himmel meinte es gut mit mir und ich konnte bis zur Abfahrt Radebeul (kurz vorm Ziel) offen fahren. Dann erwischte ich noch eine Brückendurchfahrt, schnell auf die Bremse und das Dach ging in Windeseile zu: Gerade noch rechtzeitig! Den Regenguss hätte ich auch mit schnellem fahren nicht kompensieren können.

Endlich angekommen im Hotel Sonnenhof in Moritzburg/OT Reichenberg wurde ich schon mit lautem ‘Hallo’ begrüßt. Jetzt fehlte nur noch der Axel.

Bei den Anwesenden waren viele bekannte Gesichter dabei. Am meisten freute ich mich auf Olaf und Anja. Wir waren alte Bekannte von der Schlössertour 2014.

Als alle da waren, konnte der erste Abend/Programmpunkt in Angriff genommen werden: Zu Fuß führte Peter uns am sogenannten Spitzhaus vorbei, einer renommierten Gaststätte mit einem Ausblick, der einem den Atem verschlägt: Hoch über Dresden gelegen und mit einem herrlichen Panoramablick über die Stadt. Leider war das nicht unser Ziel. Verlautbarungen sprachen von einer Weinverkostung, also noch per Fußmarsch ein Stück weiter. So schön der Anblick vom Spitzhaus auch war, so schön war der Anblick vom Weinberg vor dem wir jetzt standen. In einer imposante Höhe von mindestens 400 Stufen abwärts waren wir von unserem Ziel entfernt. Da wir alle nicht mehr die Jüngsten waren, war also langsam die Devise.

Wir kamen an einer urigen Weinstube mit Außenplätzen an, der Weinberg Namens „Goldener Wagen“ gehörte dazu. Nettes, fachkundiges Personal empfing uns und stellte uns einige Weinsorten vor, die von diesem Weinberg gewonnen wurden. Eine „Fettbemme“ und ein Teller Kesselgulasch gab es als Wegzehrung und es ging den Weg zurück ins Hotel. Zumindest meine Lungen pfiffen ein sehr selten gehörtes Lied und einige kurze Verschnaufpausen waren notwendig.

Das war der erste Abend mit Überraschungen. Ich bin schon gespannt, wie die nächsten Tage werden.

Tag 1, der 19.Juni:

Der Tag begann, dank des ‘frühen Vogels’ vom Nachbarhof sehr früh, aber mit reichhaltigem Frühstück.

Dann ging es los. Die Fahrt durch das Sachsenland ist immer wieder ein Erlebnis. Die kurvenreichen und wenig befahrenen Straßen sind für unsere Ausfahrten. Unser Ziel führte uns heute nach Riesa. Dank des wieder eingesetzten ‘rollierenden Systems’ fanden wir uns alle auf dem gleichem Parkplatz vor einer Nudelfabrik ein. Es war eine Werksbesichtigung geplant mit anschließendem Mittagessen in der Kantine. Es war sehr interessant, warm und laut. Die Angestellten sind alle mit Gehörschutz ausgerüstet. Wir bekamen einen Hygieneanzug verpasst, dennfür den kurzen Aufenthalt waren Gehörschutzmittel für uns nicht notwendig. Das Mittagsmenü konnten wir Tags zuvor bei der Weinverkostung wählen, aber auch für Kurzentschlossene gab es was. Meinem Sonderwunsch (Nudeln mit Kartoffelgeschmack in Wagenfarbe) konnte leider nicht nach gegeben werden.

Vom Nudelwerk ging es zur nächsten Überraschung: eine Elbquerung mit einer Autofähre der etwas anderen Art. Da immer nur drei PKW zeitgleich auf die Fähre konnten, hatten wir Zeit und viel Spaß dabei, dass treideln zu beobachten. Nach dem alle übergesetzt hatten, gab es in einem kleinen Cafe gleich um die Ecke weitere Schlemmerei. Leider  wehte ein sehr kalter Wind um die Ecke und Plätze, die nicht hinter der Hauswand waren.

Ein schöner Tag ging zu Ende und wir trafen wieder alle im Hotel ein. Benzingespräche und allerlei Neuigkeiten tauschten die Runde. Peter und sein Spannemann aus dem MG – Club Sachsen brachten Axels Neuerwerbung, einen MG-TF VVC auf Vordermann: Ein Fenster wurde eingestellt, Zündkerzen gewechselt usw.. Da das Hotel mit keiner eigenen Küche aufwarten konnte mussten wir uns was für unser leibliches Wohl einfallen lassen: Der Ruf nach Pizza wurde laut! Nachdem für jeden seinem Geschmack die Pizza geordert wurde, dauerte es auch nicht lange. Ende Gut, alles Gut.

Tag 2, der 20. Juni:

Der Hahn krähte immer noch sehr früh. Mein innigster Wunsch, ihn in den Suppentopf zu stecken, hatte sich nicht erfüllt.

Heute hatte Peter etwas besonderes vor: eine Orientierungsfahrt, bei der auch der Beifahrer nicht nur mitfahren, sondern auch mitdenken muss.

Das Ziel war nicht bekannt aber wer die Roadcard aufmerksam gelesen hatte, kannte auch das Ziel dieser Raylle. Wer so etwas schon mal mitgemacht hat, weiß, man kann sich schnell verfahren. Es kommt also, im besonderen auf den Beifahrer an. Es ging über Stock und Stein, Berg rauf und Berg runter. Mangels Beifahrer konnte ich mich nur an einen anderen Fahrer hängen und so tun als ob. Markante Ziele und Bilder waren im Streckenverlauf eingefügt, so konnte auch ich einiges in meinem Roadbook notieren. Am ersten Kontrollpunkt wurde ein kleiner Geschicklichkeitstest absolviert, einparken vorwärts und rückwärts in einen markierten Bereich. Unser Endziel war der große Parkplatz am der Burg Kriebstein. Alle erreichten den Zielort, und auch dort erwartete uns eine letzte kleine Aufgabe: Stoppen vor einem Hindernis. Danach wurde die Fahrt ausgewertet und die Sieger gekürt!

Wieder war es ein kleiner Fußmarsch, der uns in eine Wirtschaft in der Burg brachte. Dort wartete ein Mittagessen auf uns. Danach war noch eine Museumsbesichtigung geplant, die auf ein geteiltes Interesse stieß. Auch ich hatte keine so richtige Meinung in dem Gemäuer zu verweilen. Ich machte mich auf den Weg zum Parkplatz und wie ein Fügung gab es auf dem Weg dorthin ein Kaffeehaus. Ein Kaffee Creme d´Oro und eine Apfeltasche mit Eis und Sahne waren gebongt. Zurück auf dem Parkplatz entdeckte ich einen Hinweis auf den Stausee der Talsperre Kriebstein. Mein Interesse war geweckt, ich wollte an den Stausee. Leider war der Damm wegen Bauarbeiten nicht begehbar. Zurück zum Parkplatz, rein ins Auto und zurück zum Kaffeehaus. Inzwischen hatten sich alle anderen dort schon versammelt und es gab leckere Eisbombe gesponsert. Nun, nach dem die Bombe entschärft war, ging es wieder zurück zum Hotel Sonnenhof. Der Plan Abendessen stand wieder auf dem Programm. Einen Raum im Sonnenhof konnten wir nicht bekommen, Pizza wollten wir auch nicht, also eine Alternative musste her. Nach kurzer Zeit war das Jagdhaus in Moritzburg bereit uns alle ohne wenn und aber zu beköstigen. Ein spezieller Fahrservice, ein alter Ford-Bus mit sieben Plätzen und einen Gartenstuhl fuhr uns in die Wirtschaft und brachte uns auch wieder in den Sonnenhof. So ging wieder ein schöner, ereignisreicher Tag zu Ende.

Tag 3, der 21.Juni:

Es war Sonntag, der letzte Tag brach an. Wir hatten sehr viel Zeit, keiner zeigte Hast oder Eile. Leider hatten doch schon einige ihr Ränzlein gepackt und wollten dann doch schon die Heimreise antreten. Wenn man die Teilnehmerliste sieht, weiß man wie viele Kilometer einige auf sich nehmen um an einer Ausfahrt teilzunehmen. Nun, der Abschied war kurz, mit dem Versprechen, in zwei Wochen, bei Werner, im Emsland treffen wir uns schon wieder.

Die noch an einer Ausfahrt interessiert waren fuhren dann im bekannten System Peter hinterher. Einmal mehr oder weniger quer durch Dresden landeten wir dann in Stolpen. Auch hier gibt es eine schöne, majestätische Burganlage. Nun führten zwei Wege in die Burganlage, der direkte und der über dem Marktplatz. Die Mehrheit war für den Marktplatz und siehe da, wir waren inmitten einer Oldie-Veranstaltung geplatzt. Viele sehr schön restaurierte Autos der verschiedensten Marken, auch ein  MG-A waren zu sehen. Nun war meine Zeit gekommen auch auf wiedersehen zu sagen.

Das waren meine Erlebnisse, Eindrücke von der Elblandtour 2015. Danke gilt den Organisatoren und alle die daran mitgewirkt haben.

Fahrsicherheitstraining für MG F/TF – 1.5. bis 3.5.2015

Wie letztes Jahr schon angekündigt, veranstalten wir dieses Jahr ein Fahrsicherheitstraining für unsere Lieblinge. Naja, eigentlich für uns mit unseren Lieblingen!

Wann: 1. bis 3. Mai 2015

Wo: ADAC FSZ Lüneburg

Was: PKW-Intensiv-Fahrtraining (am 2.Mai; dauert ca. 8 Stunden)

Kosten: auf Anfrage ;-)

Unterkunft: Landgasthof Konik (http://www.landgasthof-konik.de/)

Wir haben noch Plätze frei und würden uns über eine Teilnahme von anderen MGlern aus unserer Region sehr freuen.

liebe Grüße

bald ist sie da, die Saison 2015

Liebe MGler & MGlerinnen,

mit Ungeduld warten wir alle auf die wärmeren Temperaturen, die Sonnenstrahlen im Gesicht und dem Fahrtwind im Haar!

Leider mussten wir zum Anfang des Jahres uns von einem unserer treusten Mitglieder verabschieden. Es zog ihn wieder zurück in seine Heimat. Unsere Suche nach neuen Stammtischlern bleibt daher ungebrochen. ;-)

Um uns für die Zukunft noch besser erkennbar zu zeigen, haben wir dank der wachsamen Augen von Sebastian jetzt einen Wimpel:

Wimpel-MG

liebe Grüße

Winterschlaf und andere Katastrophen

Es ist wieder so weit, die Saison 2014 neigt sich stark dem Ende zu und viele Stammtischler mussten schweren Herzens Abschied nehmen. In diesem Sinne:

Zwei Tränen laufen über mein Gesicht. Sie wollen dir sagen: “Ich vermisse dich”! Diese Tränen werden erst vergehen, wenn wir zwei uns wieder sehen!”

 

Um nicht an die traurigen kleinen runden Kulleraugen zu denken; planen wir vom Stammtisch schon das kommende Jahr!! :

– Anfang April wird es wieder einen Werkstatttag geben. Eingeladen ist jeder MG und seine Besitzer, die kommen mögen!

– Ende April/Anfang Mai wollen wir uns auf den ADAC-Track in Lüneburg wagen und sehen, wie sich die Kleinen so auf Rüttelplatte, Aqua-Strecke und Co. machen.

– Als drittes Event kommt im Sommer eine Ausfahrt zur Mitsommer-Remise. Dort geht es zwischen alten Herrenhäusern, Schlössern und Burgen auf den Strassen unserer Heimat hin und her.

 

Es wird also aufregend im kommenden Jahr!

1. Schlachtefest

Leider gibt es immer wieder Nachrichten, dass wieder eine MG von uns gegangen ist.. entweder, weil ein SUV sie übersehen hat, oder der MG-Faher den SUV (wenn man halt unten durchgucken kann? ).

So bekamen wir von einem Stammtischmitglied die traurige Nachricht, dass sein MG als Schlachtfahrzeug dem Stammtisch zu Verfügung steht. Sebastian und Jana haben das Angebot angenommen und das Fahrzeug übernommen.

Zwei Tage später erhielten wir noch die Nachricht, dass bei der Selbsthilfewerkstatt unserer Wahl ein weiterer Totalschaden-MG eingetroffen ist.

Bei Johnny auf der Hebebühne haben wir uns unser Schmuckstück dann genauer angesehen und konnten uns ein Bild machen, was von dem Auto noch verwertbar ist oder auch nicht. Dank der geräumigen Werkstatt, konnte die MG während des Schlachtens drin stehen, bis nur noch die Karosse übrig war. Fleißige Demonteure waren Uli, Sebastian und Jana. Sie haben in der Zeit eine Menge über ihre eigenen Auto´s gelernt.

Was mit dem Totalschaden passiert, ist noch ungewiss (Schlachten oder Neuaufbau?). Wir wurden zum Auseinandernehmen schon herzlich eingeladen. ;)

 

  • Nur noch auf einem Fahrgestell.

Zahnriemen wechsle Dich – Workshop 1.1

Beim Wechsel des Kühlwasserbehälters fiel  Jana´s Blick auf einen kleinen Aufkleber an der Inspektionsluke: Kilometerstand und Datum des letztes Zahnriemenwechsels beim Streifenhörnchen. “Oh je, da ist was fällig!

Da aber dafür noch etwas Zeit war, wurde der Wechsel auf Ende September gelegt. Also genug Zeit um alle notwendigen und richtigen Teile zu organisieren. Es blieb bis zuletzt die Frage: “Selber machen oder Werkstatt?” Wir beschlossen, uns zu versuchen.

Am 27.9. trafen sich Sebastian, Uli und Jana in der Selbsthilfewerkstatt von Johnny, der uns einen erfahrenen KFZ-Schlosser an die Seite stellte. So ganz allein wären wir wahrscheinlich schon am Abbau gescheitert, aber auch telefonischen Support von Mykel und Peter haben wir bekommen.

Von der ersten zu lösenden Schraube bis zur letzten festzuziehenden haben wir mit vereinten Kräften ca. 9 Stunden in der Werkstatt verbracht. Bilder haben wir natürlich auch von dem Spektakel.

 

 Ein herzliches Danke schön an alle, die ihre MG-Lebenserfahrung mit uns geteilt haben!

Cadde in Hamburg

Ein Freund aus Hamburg und ganz hart gesottener MGF Bastler lud zum Umtrunk bei sich ein.

Jana und Sebastian folgten dem Ruf, genauso wie ein Großteil des Stammtisches Porta Westafrica. Es wurde viel geplauscht und über Caddes “Werkstatt” gefachsimpelt. ;)

Stammtisch am 06.06.2014

19:00 Uhr bei Peter Pohl war angesagt und sie kamen alle von Nah und Fern.
Man war das ein Anblick mit 7 MGF’s, einem Triumph Spitfire und dem Morgen von Peter. So wünscht man sich den Stammtisch immer. In großer Runde (Rosi, Dani, Irmtraut, Jana, Uli, Franz, Cadde, Jan, Sebastian, Gerd, Peter, Volker und die Besatzung des Spitfire Franco und Frau) wurde über Autos, Stammtische und die Welt geplauscht. Peter hat dann noch Jana mit auf eine kleine Spritztour genommen, nachdem wir unsere Bäuche mit Köstlichkeiten von Peter voll geschlagen hatten. Beide kamen mit einem breiten Grinsen zurück. Wie sollte es auch anders sein. Auf dem Rückweg wurde trotz der späten Zeit die Landschaft genossen. ;)

Wir danken allen die den weiten Weg auf sich genommen haben und versprechen uns zu revanchieren.

der Harz ruft … bzw. der Stammtisch der Chemnitzer MG-Freunde

Wieder unserem Plan, dieses Jahr mal alle anderen aus dem Ostseestammtisch zu den Ausfahrten fahren zu lassen, kribbelte es Jana im März doch ziemlich in den Fingern, als im Board der Andi zur Ausfahrt einlud.

Was ursprünglich als Familienausflug geplant war endete damit, dass Jana und Rosalie alleine am 9.Mai in Richtung Süden aufgebrochen sind. Nach kleineren Pleiten, Pech & Pannen sind die beiden gegen 12 Uhr zur Truppe der Chemnitzer MG-Freunde in Freyburg an der Unstrut gestoßen. Pünktlich zum Mittag, dass es in der Gaststätte “am Unstrutwehr” gab.

Laut Roadbook ging es für die Chemnitzer um 9:15 Uhr in der Gruppe los, Ziel Kelbra im Südharz. Auf dem Weg lagen bereits viele Sehenswürdigkeiten und mittendrin ist Jana rein. Gespeist wurde an der Unstrut umgeben von Weinbergen!! Das Lokal war auf einen derartigen Ansturm nicht vorbereitet und das Essen dauerte eine Weile. Anschließend ging es zum “Elefantenklo” nach Bad Frankenhausen. In dem Ort gibt es den schiefsten Turm Europa´s (Pisa ist dagegen gerade–> lt Hören-Sagen ;-) ) und weiter zu einem kleinen Parkplatz, der einen recht verlassenen Eindruck machte. Dort standen zwar einige Auto´s aber er braucht definitiv mehr Zuwendung und Pflege –> Viel tiefer hätten wir nicht liegen dürfen. Das “Elefantenklo” ist eigentlich ein Museum um ein Panoramabild von  Werner Tübke. Das Museum wurde zum Jubiläum der DDR erbaut; auf dem Gemälde ist u.a. “vielfältigste Szenen der Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland in der Mitte des 16. Jahrhunderts” (http://www.bad-frankenhausen.de/index.php?id=46) zu sehen.

Am frühen Abend sind wir mit bis dahin 7 MG´s in Kelbra im Hotel “Sachsenhof” eingefallen. Drei weitere MG´s warteten dort bereits, unter ihnen ein MG Midget in einer sehr auffälligen Farbe: Limone. Er war der einzige Oldtimer; konnte aber sehr gut mit der jungen Truppe mithalten. Am Abendbrotstisch entdeckte Jana zwei altbekannte Gesichter: Udo & Jutta; kennen und lieben gelernt in Südtirol 2012. So hatte man auch gleich Leute mit denen man über Gott und die Welt plaudern konnte. Is ja nicht so, dass man bei den Chemnitzer keinen kennt.

Am 10.Mai ging es um 8:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Inzwischen ist die Gruppe auf 11 MG´s angewachsen. Für Thomas und Andi (unser Orga-Team) artete die Veranstaltung allmählich zum Großevent aus. Wenn man es sonst nur gewohnt ist mit 5 bis 6 Auto´s die Gegend unsicher zu machen… Als Udo zum Frühstück kam, kam nach dem obligatorischen “Guten Morgen” ein “Ich hab ne Überraschung für Dich, Andi!”. Gegen 10 Uhr sollte eine 12. MG dazu kommen. Ein Fahrer aus Leer (Ostfriesland), der sich zufälligerweise in der Nähe zum Wandern aufgehalten hat schloss sich der Gemeinschaft an.

So ging es gegen 10 Uhr mit 12 kleinen Flitzern in Richtung Roßtrappe/Hexentanzplatz in den Harz. In dem absolut niedlichen kleinen Ort Stolberg kam uns in den engen Gassen eine historische Postkutsche entgegen. Viele der Autofahrer machten außerdem der kleinen Kolonne Platz, damit wir immer schön zusammen bleiben konnten. So sind wir nach wenigen Kilometern gegen 11:30 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb der Roßtrappe vollzählig angekommen. Für die Beifahrer gab´s erstmal Sekt und für die Fahrer Schokolade; Dank Manuela. Anschließend ging es mit der Seilbahn hoch zur Roßtrappe und zu Fuß weiter zum Restaurant. Aber was war das? Alle liefen am Futtertrog vorbei und wollten den Hufabdruck (die Roßtrappe) bestaunen. Die Damen, die die Wandertouren bei den MG-Ausfahrten der Chemnitzer eigentlich gewohnt sein sollten, beschwerten sich lauthals, da falsches Schuhwerk. ;-) Zurück vom Rösselsprung hielten die ausgehungerten Fahrer dann aber doch an. Bei der Bestellung des Tisches ist nur wohl was schief gelaufen: Das Personal kannte die Auto-Marke “MG” nicht und deklarierte uns kurzerhand zu einer Motorradgruppe (MG = Moto Guzzi ??) und setzte uns nach draußen. Leider wurde es uns dort ziemlich zügig zu kalt und wir verschwanden zeitnah. Runter ging es wieder mit der Seilbahn und angekommen bei unseren Süßen, fing es an zu regnen. Also ging es “geschlossen” geschlossen weiter in Richtung Wernigerode, die mit ihren ganzen Ampeln, Kreisverkehren und Kreuzungen die Gruppe gespalten hat. Kurz vor verlassen der Stadt hatten wir uns gottseidank alle wieder und es ging weiter nach Benneckenstein zum Café “Tannenwald”. Dort wartete eine ältere Dame und 6 selbstgemachte Kuchen auf die Meute, Kaffee natürlich auch. Am Ende des Aufenthaltes gab´s für jeden noch eine Ansichtskarte und eine Urkunde zum Benneckensteiner Wilddieb.

Kaum von der Kaffeetafel aufgestanden, verabschiedete sich der Friese Ralph mit seiner grünen TF von der Gruppe. Weiter ging es nun zu 11. an die Abendbrotstafel in Kelbra. Auch dort wurde kräftig geschmaust und getrunken.

Am nächsten Morgen durfte der kleine Midget denn als Attraktion unter den MG-Fahrer herhalten und alle Willigen durften eine Runde drehen. Derweil bastelten Thomas und Jana an der Türgriffschale eines Teilnehmers. Diese hatte sich gelockert. Leider konnten wir unserem Freund ohne Ersatzteil nicht weiter helfen. :-(  Es verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer und auch Jana ist von Kelbra aus nach Hause gefahren. Der Chemnitzer Stammtisch ist noch über den Kyffhäuser, Barbarossa-Denkmal u.v.m. zurück nach Chemnitz.

Die Tour ist wieder einmal gelungen und ich sage “Vielen, vielen Dank an das Orga-Team und alle Teilnehmer!!”

  • ein Weinberg an der Unstrut / Freyburg