Schlössertour Dresden 03.-06.10.

Da das Sachsenland so schön ist und wir von Peter´s Touren nicht genug bekommen können, sind Ulli (wer fleißig mitliest, erinnert sich: Jana´s Papa), Jana und “Rosi” (MG F Brookland-Edition) am 03.10. um 10:00 Uhr aus Laage aufgebrochen; Ziel: KIM Hotel im Park in Dresden!!

In dem Hotel haben sich 31 MG´s laut Meldeliste eingefunden. Es trafen sich Mitglieder des MG Drivers Club (MGDC) und des MG Car Club (MGCC). Heraus kam eine bunte Mischung: MG TD´s, MG TF´s, MG Magnetten (Baujahr um die 1953) usw.; die etwas jüngeren Modelle MG A, B, B GT, C, C GT, F & TF, ZR, ZS und ZT-T. Wer sich jetzt wundert; ja, es gibt TF zweimal als Typenname in der Entwicklungsgeschichte des MG.

1. Tag – 03.10. – Anreise

Ankunft nach guten 500 km um 16:30 Uhr im Hotel, wo schon andere MG´ler auf die Neuankömmlinge lauerten! Einer davon ist Werner. Kennen gelernt auf der Ostseetour anno 2012, damals mit einem B GT V8 ist er diesmal mit seinem kürzlich erworbenen MG TF aus dem Jahre 2002 angereist. Bis zum Abend waren die meisten angekommen und es ging um 19:00 Uhr zum ersten gemeinsamen Abendbrot. Vor dem Essen bekam jeder Wagen sein Tourenschild und Roadbook. Damit wir auch ohne Auto wissen, wer zur Gruppe gehört, bekam jeder Teilnehmer einen Button zum anstecken mit Namen und Wahrzeichen der Tour: der Moritzburg, drauf! Peter erklärte kurz und bündig den Ablauf der nächsten Tage.

2. Tag – 04.10. – Festung Königsstein

Für den ersten Tag hat Peter die Besichtigung der Festung Königsstein angedacht! Nach einer wunderschönen Route an Berghängen hinab und hinauf fühlte Jana sich wieder, wie in Italien; es fehlten nur die Weinreben. :)

Leider durften wir nicht bis zur Festung hoch fahren, wo die Reisebusse parken, so mussten wir uns alle ins Parkhaus drängeln. Nach der Besichtigung des 152,5m tiefen Brunnens in der Festung, dem Genießen der Aussicht von den Wallanlagen uvm. ging es um zu um 13:30 Uhr wieder zurück zu den MG´s. Und irgendwie waren da noch so anderen interessant komische Auto´s dazu gekommen: Eine Horde RO80 haben sich zu uns ins Parkhaus gestellt.Von der Festung aus ging es Richtung Bad Schandau ins Kirschnitztal. Dieses erklommen wir diesmal aber nicht mit der Strassenbahn, sondern via PKW. Durch ein paar Pleiten, Pech und Pannen war die Gruppe inszwischen ziemlich zersplittert, so das die zweite Gruppe mit einiger Verspätung im Kirschnitztal angekommen ist. Durch das rolierende System (d.h. der Erste und der letzte Wagen sind immer die gleichen; wenn der Erste abbiegt, bleibt der Zweite an der Abbiegung so lange stehen und zeigt allen anderen wo es lang geht, bis der Letzte ihm Zeichen zum weiterfahren gibt) sollte dies trotzdem kein Problem sein. Leider hat der wartende aus der ersten Gruppe sich vergessen gefühlt, als Minuten nach dem letzten Wagen der ersten Gruppe kein Weiterer kam. So stand für die zweite Gruppe keiner mehr an der Abfahrt und die zweite Gruppe fand sich irgendwann verloren im Kirschnitztal wieder. Zum Glück gibt es für solche Fälle Handy´s und wir hatten nach einem kurzen Telefonat unsere Richtung, wo es lang geht! Eine halbe Stunde später haben wir die wartende erste Gruppe wieder erreicht und es ging gemeinsam Richtung Hotel.

Um 17:00 Uhr ist ein Doppelstock-Sightseeing-Bus vor dem Hotel vorgefahren und hat uns 2 Stunden lang die schönsten Ecken von Dresden gezeigt. Anschließend lotste Peter uns ins “Anno Domini” zum Ritteressen; d.h. Essen mit den Händen ohne Besteck. Um 23 Uhr brachte der Bus uns Vollgefressene zurück ins Hotel.

3. Tag – 05.10. – Augustusburg

Heute konnten wir den Tag etwas ruhiger angehen, denn es standen keine Termine an. Noch auf dem für uns reservierten Parkplatz des Hotel´s stimmte Peter ein Liedchen zu Ehren des Sonnenschein´s an! Als alle fertig gesungen hatten, hieß es aufsitzen. In der morgendlichen Ansprache wurden noch schnell die neuen Mitglieder der Tour vorgestellt: ein MG ZT-T gesellte sich zu uns. Da der MG F eines schwedischen Teilnehmers die weite Strecke nicht fahren wollte, gesellte sich ein weißer Leihwagen der Marke Skoda Fabia mit tschechischem Kennzeichen ebenfalls dazu.

Nu aber los, wieder über Berghänge und Plateaus im rolierenden System zum Jagdschlößchen von August dem Starken! Diesmal klappte es aber mit dem Sonderparkplatz und es tummelten sich in kurz Zeit um die 30 MG´s auf dem Werkhof der Augustusburg. Gemeinsam ging es in den Augustuskeller zum Mittagessen. Anschließend konnte jeder wie er wollte, sich die Burg anschauen.

Da Jana noch zu einer Hochzeit einer Schulfreundin eingeladen war, ging es den Tag schon zurück nach Hause.

Geplant waren noch: Kaffeepause in Freiberg und Abends Grillbüffett im KIM Hotel in Dresden. Am Sonntag wollte Peter noch allen Interessierten die Moritzburg bei Meißen und die Porzelanmanufaktur zeigen.

In diesem Sinne wieder ein herzliches Dankeschön an Peter H. für die Planung, Organisation und Durchführung dieser herrlichen Ausfahrt!

Treffen mit der MG Tour ‘Mecklenburger Seenplatte’ 8. – 11.08.2013

Wenn schon jemand in unserem Mecklenburg Vorpommern eine MG Tour organisiert, so besuchen wir die Truppe auf jeden Fall.

So geschehen am 10. August mit Peter Hofmanns Truppe. Es waren einige Bekannte bzw. Wiederholungstäter vom letzten Jahr dabei, so das die Vorfreude bei Jana und mir groß war. Gisela und Uli mit ihrer MGA sind zum Beispiel nur zum knuddeln oder Heinrich mit Frau der seine Forderung nach menschlichen Nachwuchs bei Jana und Sebastian mal wieder Nachdruck verliehen haben.

Jana, Gerd, Olaf mit Frau und ich trafen uns in Teterow um dann gemeinsam weiter nach Waren zu fahren. Dort gab es spontan eine kleine Fotosession mit den drei mitgebrachten MG’s.
Wir waren etwas früher am Hafen in Waren als die Tourteilnehmer, die an einer Tankstelle andere Briten aufgespürt hatten. Wir genehmigten uns erst mal eine Tasse Kaffee. Die Sonne schien und wir genossen die Aussicht. Als Peter samt Gefolge eingetroffen war, gab es noch eine Runde Eis für uns, da auch sie eine Pause im Kaffee machen wollten.
Nach einer ausgiebigen Begutachtung der angereisten MG’s ging es in Kolonne zur Sommerrodelbahn nach Malchow. Dort konnten alle ihre Fähigkeiten in der Pipe unter beweis stellen.  Auch das Affengehege wurde von einigen besucht. Es war interessant zu sehen wie geschickt die Tiere sich an und zwischen den Bäumen bewegen können.
Danach wurde es für den Stammtisch Ostsee aber auch schon wieder Zeit sich zu verabschieden. Der eine wollte noch jemanden einen Besuch abstatten und andere erwarteten Besuch zu Hause.

Es hat allen Spaß gemacht und die nächste Ausfahrt wird wieder spontan auf uns warten.

MGDC Ostsee Tour 30.08 – 02.09.2012

Anno 2012 hat ein Sachse beschlossen, dass man doch auch in MV tolle Ausfahrten machen kann!

Zur Unterstützung was die Routenplanung anging hatte er sich Gunnar an Land gezogen, der sich sonst eher Motorrad-Routen überlegt…

1. Tag – 30.08. – Anreise

Die MG´s kamen aus allen Ecken Deutschlands und konnten unterschiedlicher nicht sein. MG A, MG B, MG C, MG F, MG TF und den einzigen nicht offen Fahrbaren: MG B GT. Am Abend fanden sich alle Teilnehmer im Hotel “zur Post” in Stralsund, das Tor nach Rügen, ein und man lernte sich und die geplanten Routen für die nächsten Tage kennen. Da Sebastian leider die ersten zwei Tage verhindert war, hat Jana kurzerhand ihren Papa als Beifahrer eingeladen.

Übernachtet haben wir in Greifswald bei Jana. Dies ist knapp 30 Minuten entfernt vom Start. Auf der Fahrt hin zum Hotel haben wir mit einem mal einen feurigen TF hinter uns gehabt: Olaf samt Frau aus Greifswald waren auch auf dem Weg zur MGDC-Truppe.

2. Tag – 31.08. – Rügen

Ursprünglich sollte es den Tag über NVP (also Stralsund -> Rostock -> zurück über den Darss) gehen. Aus irgendeinem Grund wurden die Routen aber getauscht und es ging zur Insel Rügen heute. *hüst*

Keine 5 Minuten vom Sammelpunkt entfernt stand die MG A pötzlich auf dem Gehweg; selbstständig gefahren ist sie dahin aber nicht.  Der Besitzer namens Uli hat seine Schönheit aber schnell wieder zum laufen gebracht. Er kennt das Auto in und auswendig (Hat sie selbst schon mal zerlegt in alle Einzelteilen und wieder zusammengebaut!). Wieder alle beisammen, ging es weiter nach Rügen..

Jana´s Papa, übrigens auch Uli, saß ganz aufgeregt neben ihr und hat immerzu gegrübelt, wo es wohl lang geht. War aber jedesmal überrascht, dass es nicht die Route langgeht, die er sich jetzt überlegt hatte. Erst ist gebürtiger Rüganer und ein Großteil der Verwandtschaft lebt auch noch dort. Mit anderen Worten; er kennt sich auf der Insel aus! ;)

Es ging zum Kap Arkona, Lohme, Prora (zum 3. Reich-Museum), mit der Wiecker Fähre wurde übergesetzt und im Hafen von Altefähr noch ein Päuschen, mit Blick auf die Hafen-City von Stralsund, eingelegt.

Es war für uns beide aber sehr schön ohne Dach über den neuen Rügendamm zu fahren und die Sitzheizung von Basti´s Maggie war auch sehr angenehm!

Abend´s kehrte die gesamte Truppe dann im Wallensteinkeller in Stralsund ein. Das besondere an dieser Wirtsstube: Essen wie im Mittelalter; d.h. mit Händen und (nein nicht mit den Füßen) Lätzchen. Den Abend gab es bei uns denn Fahrerwechsel: Sebastian konnte endlich dazu stoßen und Uli ist nach Hause gefahren.

3. Tag – 01.09. – Nordvorpommern (NVP)

Dafür ging es den Tag entlang der Ostseeküste. Erster Stopp war in Wustrow auf dem Fischland/Darss/Zingst wo wir alle erstmal die Ostsee in in herrlichen Pracht von der Seebrücke aus betrachten mussten. Von Wustrow aus ging es weiter nach Rostock – Hohe Düne wo wir alle bis dahin gekommenen MG´s (die MG A hat es gerade mal aus Stralsund den Tag raus geschafft) auf einem großen Parkplatz abstellen konnten und mit der Fähre denn nach Warnemünde sind. In Warnemünde angekommen gab es noch eine kleine Hafenrundfahrt, zu der Uli auch wieder angereist kam. Auf der Rücktour ist der GT noch liegen geblieben, während dessen hat der Rest im Hafen von Barth sich genüsslich ein Eis oder Kaffee einverleibt. Am Abend haben sich alle wieder im Hotel eingefunden. Uli mit seiner MG A hat auch wieder nach Hause gefunden und hatte auch schon den Grund parat, warum es bei ihm den Tag nicht weiter ging: Zündkabel gebrochen. Der GT ist ohne Probleme angesprungen, als der Herr vom ADAC denn Hand anlegen wollte. ;)

4. Tag – 02.09. – Abreise

Da zum Beispiel Uli mit seiner MG A noch wieder nach Unna zurück mussten, verabschiedeten sich die ersten nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel und fuhren wieder nach Hause.

Wofür aber noch Zeit war: Jana ist mit der MG A und Uli als Beifahrer einmal um den Marktplatz in Stralsund gefahren!! :D Danach kam irgendwie nur noch eine MG A für sie in Frage, bis sie gesehen hat, was die kosten.

Maggie, Basti und Jana sind den Tag noch auf Usedom rumgegeistert und haben u.A. das Wasserschloss Mellenthin besucht. Waren oben noch in Peenemünde bei den Museen, ggf. kann man da ja auch mal einen Ausflug mit dem Stammtisch hin unternehmen…

Foto´s seht ihr anschliessend:

  • Wieviele Aufkleber passen auf eine Motorhaube?

Südtirol-Tour 15.06.-19.06.2012

Die Ausfahrten, organisiert von Peter H., gefallen uns schon sehr; trotzdem wollten wir im Sommer mal eine andere Gegend kennen lernen: Italien, Südtirol!! :D

Vom 15.06. bis 19.06.2012 haben die Organisatoren Karli ( F Trophy, gelb) & Stefan (TF, silber-grau) zum Treffen in den Bergen gerufen.

So sind Maggie, Sebastian und Jana am 14.06. los Richtung Leipzig, haben dort bei Freunden übernachtet und sind am 15. morgens weiter Richtung Süden. Da Jana nicht so gerne in den Bergen fährt, wollte sie eigentlich nur bis nach Flintsbach fahren, danach sollte nur noch Sebastian hinterm Steuer sitzen dürfen…

1. Tag. – 15.06. – Anreise in Flintsbach

Treffen aller Teilnehmer in Flintsbach, Nähe Rosenheim.

Sebastian hat mit zwei anderen Tourteilnehmer vorher schon abgemacht, dass wir uns in einem kleinen Ort bei München treffen und gemeinsam weiter fahren. Ein weiterer Stefan (MG TF, ebenfalls silber-grau) und ein Päarchen in einem roten Saab 93. Er ist ehemaliger MG-Besitzer und immer noch ein Fan der kleinen Engländer!

Zusammen haben wir denn auch die Pension in Flintsbach gefunden und haben die restliche Truppe kennen gelernt:

Da war Lars (MG F MK1 in rot/blau), Peterrrl und Frau Andrea (MG TF in blau; Stepper) aus der Schweiz, Steffi und Peter (MG TF grün/schwarz) und viele viele mehr… Neben dem Saab 93 gab es noch als Sonderling den Renault Spider!

Das Zusammenkommen so vieler Gleichgesinnter wurde mit einem zünftigen Grillfest gefeiert! Natürlich bekam auch jede MG ihre bewundernde Blicke und Lobeshymnen. Den Abend gab es auch gleich Tipps und Tricks, wie man beispielsweise das Knarren der Kofferraumklappe beim Öffnen entfernt bekommt. ;) Und es wurden Aufnahmen und Eindrücke der letzten Touren gezeigt.

2. Tag – 16.06. – ab über den Brenner nach Kaltern

Heute soll es nach Italien gehen; also einmal über den Brenner in Österreich nach Kaltern in das Hotel Weingarten!

Alle man aufgesessen und los ging es. Wunderschöne kurvige Strassen, entlang an großen Gebirgsseen. Circa nach 2 Stunden wurde die erste Pause an einer kleinen Raststätte an der Strasse eingelegt und Jana war schlecht… Wir waren in dem Trupp die einzigen Flachlandbewohner und Sebastian als Fahrer hatte Müh und Not bei der kurvigen und unübersichtlichen Strecke den Anschluss nicht zu verlieren. Nur die Versuche bekamen ihrem Magen nicht.

Nach der Pause sind entweder alle ruhiger gefahren, damit wir den Anschluss nicht verlieren oder Jana hatte sich dran gewöhnt; es wurde besser. In Österreich wurde noch fix getankt (Jana brach ihr Versprechen dort das erste Mal). Mittag gab es schon am Grenzübergang in Italien. –> Spaghetti :D

Im Laufe des Nachmittags haben wir Kaltern erreicht und suchten unsere Unterkunft. Die Straßen dort unten sind herrlich gelegen: Kaltern begrüßte uns mit einer Fahrt durch ein altes Gemäuer natürlich urig zugerankt und anschließend ein Weinberg neben dem anderen. Ganz unten im Tal war auch noch ein Fluss zu sehen.

Im Hotel angekommen, hüpften alle man in den Pool; das war herrlich angenehm nachdem wir den ganzen Tag im Auto gesessen hatten. Lars begann auch prompt mit einem zukünftig all-abendlichen Ritual: Er bestellte eine Flasche Sekt an den Pool.

3. Tag – 17.06. – 1. Ausfahrt: Gardasee

Den ersten Tag erwacht zwischen Weinbergen und unter der italienischen Sonne ging es erstmal zum Frühstücksbüffett. Mal gucken, wer schon alles wach ist?! Das Büffett war ausreichend beladen, die Teller anschließend auch. Leider gab es immer nur Abends einen Tisch für uns alle, so haben wir morgens in kleinen Grüppchen zusammen gesessen und die Erlebnisse vom Vortag beredet.

Gegen 9:00 Uhr riefen Karli und Stefan zum Aufbruch. Wie bei jeder Ausfahrt bleibt immer jemand zurück (freiwillig oder eher nicht), so auch diesen Tag. Alle anderen sind in Kolonne Richtung Gardasee.

Nach guten zwei Stunden machten wir Pause an einem bemerkenswerten türkisblauen Bergsee. Als zur Weiterfahrt gerufen wurde, kam es zu einem kleinen Disput um Maggie: Wer fährt weiter? –> Jana hatte es satt, immer nur als Beifahrer durch die Gegend kutschiert zu werden. Die Lösung: Wer zuerst den Autoschlüssel hat, darf weiter fahren! (Basti hatte zuvor beim Aussteigen den Schlüssel auf das aufgeklappte Verdeck gelegt und mit seinem Basecap verdeckt.) Ergo, es folgte ein kurzer Sprint zum Auto, Basti griff das Cap und Jana den Schlüssel! ^^ Weiter gings zum berühmt berüchtigten See.

Bevor wir den erreichten, hielten wir an einem kleinen botanischen Garten mit integrierter Grotte, benannt nach einem Fürsten der Region. Eine handvoll Teilnehmer besuchten diesen, alle anderen versammelten sich bei einem kleinen Eiscafé bis die Botaniker wieder da waren. Während der Wartezeit ist Jana irgendwie der Beifahrer abhanden gekommen, denn der fuhr mit einem mal im Spider weiter… Nach langer Parkplatzsuche für die 10 Auto´s fanden sich die meisten in einer Pizzeria am Gardasee wieder!

Nach ausreichender Zeit im und am Hafen der kleinen verträumten Stadt am See ging es weiter Richtung ROVEReto. Die Enttäuschung war groß, als wir beim durchfahren der Stadt nicht einen Rover (Info am Rande: MG ist die Sportmarke des britischen Automarke Rover ;) ) gefunden haben… Bei uns gab es wieder Platzwechsel: Maggie und Basti sind alleine weiter gefahren, Jana hat sich bei Lars (rot/blaue MK1) eingenistet.

Bis zum nächsten Stop auf einer Alm (? –> viel ebenes Land, und Wiesen mit Bergen am Rande..) lernte Jana als Beifahrer nicht bei jeder Kurve mitzubremsen. Der Stefan, den wir schon bei München kennen gelernt haben, ging im Labyrinth der Bergstrassen kurzzeitig verloren. Während wir auf ihn gewartet haben, gab´s mal wieder Eis und Sebastian und Jana haben jeder ein original italienisches Tiramisu gegessen. Schlussendlich sind wir vollzählig weiter mit dem Ziel Kaltern, Hotel Weingarten.

Da wir dort aber nach der Meinung der Organisatoren etwas früh aufschlagen würden, hielten wir noch bei einem Weinbauern, der zusätzlich eine kleine Schänke betrieben hat. Er hatte eine Menge Weine im Angebot aber auch etwas für die durstigen Autofahrer: So etwas wie Minzschorle (?)

Vor dem Grillabend, der uns im Hotel erwartet hat, ging es in den Pool und die obligatorische Sektflasche wurde bestellt. ;)

4. Tag – 18.06. – 2. Ausfahrt

An diesem herrlich sonnigen Tag zeigten Karli und Stefan uns einfach die herrliche Gegend rund um den Nationalpark Trudner Horn.

In Erwartung vieler Auf- und Abstiege für die MG´s ließ Lars seine lieber im Hotel. Er hatte den Tag vorher schon gemerkt, dass die Kupplung nicht mehr so ist, wie sie sein sollte. Und er wollte ja auch noch nach Hause kommen, am Ende der Ausfahrt. Lars ist also bei Stefan, dem Organisator oder später auch Stasi-Stefan (Kennzeichen lud zu dem Namen ein: STA-SJ ;)) genannt mit.

Während der Pausen herrschte ein reger Wechsel der Mitfahrer. Irgendwann fuhr Lars in Maggie mit und gab Sebastian hilfreiche Tipps mit den kurvigen Straßen umzugehen. Während dessen cruiste ich im MG von Stefan eine einspurige Straße entlang: Rechts Mauer, Links Abgrund… *Angst*

Zur Kaffeezeit lockte Karli uns in ein kleines Dorf aus dem Heidi stammen könnte. In diesem Dorf ist ein kleines Restaurant, welches selbst gemachten Apfelstrudel nach hauseigenem Rezept anbietet. Die Straße, die zu diesem Dorf führte, war allerdings genauso breit, dass ein Auto ohne Probleme fahren konnte.. Es handelte sich bei  dieser Straße allerdings um keine Einbahnstraße. Zwischen dem Spiegel vom Saab und dem Gegenverkehr war noch 1 cm Platz, der Saab an der Außenkante der Straße und der entgegenkommende halb auf der Wiese… Tröstend sagte Sebastian: “Der Saab ist breiter als die MG F!” Es sind auch alle bei dem Café heil angekommen. :D

Anschließend haben es auch alle vom Berg wieder ins Hotel geschafft und es ging mal wieder auf direktem Weg in den Pool!

Nach dem Abendessen im Hotel ist ein Teil der Gruppe noch zur “Nacht der offenen Weinkellereien” in´s Zentrum gelaufen! Es herrschte mal wieder buntes Treiben; die Kellerei, für die wir uns entschieden hatten, konnte allerdings bei unserer Ankunft weder mit Weingläsern noch Sitzplätzen punkten. :/

5. Tag – 19.06. –  Ortswechsel Livignio

Um auch mal eine andere Region kennen zu lernen, entführten Karli und Stefan uns heute in die zollfreie Einkaufsstadt “Livignio”. Der Shoppingwahn hielt sich allerdings in Grenzen! ;) Das Hotel in Kaltern mussten wir allerdings hinter uns lassen, denn dafür war Livignio einfach zu weit weg.. also nix mehr mit in Pool hüpfen!

Allerdings wurden wir mit 31 Tornananti (Spitzkehren) = Fahrspaß pur auf dem Weg nach Livignio und einem kleinen unscheinbaren Restaurant im Zielort vollkommen entschädigt: Keine Ahnung, wie die Lokalität heißt; optisch ist es eine Bretterbude, allerdings mit super lecker Essen und anschließend stellte uns der Besitzer ein Tablet mit 30 leeren Schnapsgläsern und 10 Likörflaschen aller Art auf den Tisch. Der Lakritzlikör hatte es den Meisten angetan und so war der gute Mann den Abend min. 10 Flaschen Lakritzlikör los –> davon gingen 6 Flaschen nach Deutschland. ;)

Kurz vor dem Koma-Saufen liefen wir alle Mann nebeneinander schwankend Richtung Hotel! Bis wir da waren haben 7 noch geistreiche Köpfe beschlossen, dass es am nächsten Tag an den Comersee geht: Lars, Udo & Jutta, Peter und Steffi sowie wir zwei Beide. Da die Tornananti dem TF von Steffi nicht gut getan haben und die Wasserpumpe vom Kühlsystem zeitweilig ausgesetzt hat, sind die beiden aber doch lieber auf direktem Weg nach Hause.

6. Tag – 20.06. - Abschied und Ortswechsel an den Comersee

So haben wir uns am letzten Tag von den meisten verabschiedet und sind als Dreiergespann an den Comersee gecruist. Unterschlupf haben wir in einem einfachen Hotel in Menaggio gefunden. Da es nicht weit zu fahren galt von Livignio bis nach Menaggio sind wir nachmittags noch mit einer Fähre über den See nach Varenna. Dort wurden die letzten Andenken käuflich erworben.

7. Tag – 21.06. – Abschied für uns drei und auf nach Schmitten

Nach unserer Nacht in Menaggio mussten Sebastian und Jana sich auch vom Rest der Truppe verabschieden. Wir wurden von alten Familienfreunden in Schmitten bei Davos, Höhe St. Moritz, erwartet. Der Ort liegt traumhaft idyllisch und wir haben unseren Urlaubausklang in aller Ruhe genossen!

8. Tag – 22.06. – endgültiger Abschied von den Bergen

Nach dem Frühstück bei den Bekannten sind wir dann Richtung Deutschland, vorbei an riesigen Bergseen.

Gegen 09:00 Uhr morgens sind wir aufgebrochen, ca. 21:30 Uhr sind wir vollkommen erledigt nach 1100 km im Roadster zu Hause angekommen. Seit dem ist für uns klar, bei einer solchen nächsten Tour werden längere Zwischenstopps eingelegt.